"Schuld  –  Wiedervorlage der Akte Jesus"

 

Gerichtsdrama von Katalin Fischer

 

Gerichtsverhandlung. Thema: wer ist schuld am Tod Jesu.

Gegen wen sich die Anklage richtet - die Juden, Pontius Pilatus, die Römer? -

muss erst geklärt werden.

Das geht nicht, das ist juristisch nicht einwandfrei, sagt der Richter.

Das geht schon, wir sind hier in schließlich einem Theaterstück, sagt der Joker.

Das Gericht zitiert Zeitgenossen in den Zeugenstand, prüft, hinterfragt, widerlegt.

Kann es so gewesen sein?

Muss es nicht vielmehr anders gewesen sein?

Ein Krimi, verpackt in ein Gerichtsdrama.

Biblische Statements, widerlegt.

Das Theaterstück basiert auf knapp zweijähriger Recherche.

Alle Aussagen darin beruhen auf wissenschaftlichen Untersuchungen, juristischen, theologischen, historischen – nichts ist frei erfunden.

Wir Laien akzeptieren alles so, wie wir es in der Schule gelernt haben.

Doch bei näherem Hinsehen erweist sich: An der tradierten Darstellung stimmt vieles nicht. 

Dieses Theaterstück bringt es ins Bewusstsein:

Judas hat ihn nicht verraten.

Die Juden haben ihn nicht verurteilt.

Und Pontius Pilatus hat sich nicht die Hände gewaschen.

 

Zum Schluss eine große Kreuzigung – die Wahrheit wird doch immer ans Kreuz geschlagen...

 

Es spielen:

Juliane Afrouz, Yasmin Afrouz, Gabi Fischer, Michael Pohl, Friedrich Schloffer, Alisha Schönfelder,  Bettina Setoddeh, Nikolai Setoodeh, Shirli Volk, Klaus Wächter, Fabian Weiß

Sänger: Harrotyn Hampartzumyan

 

Kostüme: Eva Lüps

Bühne. Andreas Kloker

Regie. Katalin Fischer

Spielorte:

Sommerkeller, Bernried

Traidtcasten, Dießen

i-camp Neues Theater München

Stadttheater Eichstätt

 

Pressestimmen „Schuld – Wiedervorlage der Akte Jesus“:

 

“Eine hochdramatische Inszenierung, die – drastisch, doch keinesfalls belehrend, Katharsis befördert – fabelhaftes Theater auf die Bühne brachte. Ein Erlebnis!”

theaterkritiken.de

 

„Der grandiose Prozessbeginn, ... fundiert und spannend. Ein Krimi, ein Gerichtsdrama, in dem man sich nicht scheut, Evangelisten in den Zeugenstand zu rufen.

Hochspannung bis zum Schluss und ein spektakuläres Kreuzigungsszenarium am Ende

garantieren einen äußerst sehenswerten Theaterabend.“

Donaukurier

 

„Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar“ – dieser im Stück zitierte Kernsatz ist offenbar auch die Triebfeder für Katalin Fischers vor allem auf Wortgenauigkeit und Plausibilität zielende Aufarbeitung: Ausgewogen lässt sie das Gericht die verschiedenen Quellen würdigen, Anklage und Verteidigung gleichermaßen leidenschaftlich zu Wort kommen, ohne auch nur eine Sekunde langatmig zu werden. Geschickt platziert Fischer neben all die Zeugenaussagen noch zwei Figuren, die als „Prozessbeobachter“ so etwas wie die „rationale Vernunft“ der Neuzeit verkörpern. "

Kulturwelle5

 

"'Wagemutig allemal! Ein spannender Theaterabend."

Süddeutsche Zeitung

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